Berlin - Die Jugendorganisation der AfD hat eine politische Zusammenarbeit mit der als rechtsextrem eingestuften „Identitären Bewegung“ bestritten. Entsprechende Medienbericht seien falsch, erklärte die Junge Alternative (JA) am Dienstag. „Der entstandene Eindruck, es gäbe so etwas wie eine institutionelle Kooperation zwischen JA und IB (Identitäre Bewegung), ist maximal eine absurde Phantasie und damit postfaktisch.“ Veranstaltungen der AfD-Jugend seien allerdings offen für Gäste und auch für andere politische Organisationen.

Dem rbb gegenüber hatte JA-Chef Thorsten Weiß gesagt, es sei „überhaupt nicht verwerflich“, wenn Mitglieder von JA und IB „Veranstaltungen gegenseitig besuchen oder gemeinsam an Demonstrationen teilnehmen“. Die Mitglieder der IB „ticken gar nicht so unterschiedlich zu uns, sie drücken sich nur anders aus“, sagte Weiß, der auch im Abgeordnetenhaus sitzt. Die Identitäre Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet. (dpa)