Berlin - Als der schwarze Wagen mit den getönten Scheiben in die Einfahrt zum Ministerium für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe biegt, stürmen die Demonstranten los. Sie sind aufgebracht und wütend. Ein Herr im Anzug wedelt mit wichtigen Dokumenten, er hält die Papiere dem Fahrer an die Scheibe. „Ich habe eine Genehmigung!“, brüllt er. Eine verzweifelte Mutter hebt ihr Kind hoch. Auch sie schreit laut. „Hilfe! Bitte!“ steht auf ihrem Pappschild. Wütende Menschen schlagen ihre Fäuste auf das Auto, ein gelber Farbbeutel knallt auf die Karosse. Schwer bewaffnete Bundeswehrsoldaten drängen die Demonstranten ab, der Wagen rollt langsam durch die verbarrikadierte Einfahrt des Ministeriums. „Danke!“, ruft der Regisseur.

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