Da gibt es nur eines: weiträumig umfahren! Die Stadtautobahn wird in Höhe des Dreiecks Funkturm zu einem Nadelöhr, warnt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC). Weil auf der dortigen Baustelle weitere Arbeiten beginnen, steht von diesem Donnerstag an auf der A 100 in Richtung Norden hinter der Anschlussstelle Kurfürstendamm nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Damit wird die Kapazität des am stärksten befahrenen Autobahnabschnitts in Europa, auf dem sich bisher täglich im Durchschnitt rund 200 000 Fahrzeuge drängten, weiter reduziert. „Bis zum geplanten Ende der Instandsetzungsarbeiten am 7. August rechnet der ADAC mit großen Verkehrsbehinderungen“, so der Verband.

Schon seit Längerem meldet der Verkehrsfunk regelmäßig Stau am Dreieck Funkturm. Dort lässt der Senat die Ringbahnbrücke und andere Bauwerke im Verlauf der Autobahn sanieren. Am 10. Juni begannen die Arbeiten, für die der Verkehr in Richtung Norden auf zwei Fahrstreifen konzentriert und die Überfahrt von der Avus auf die A 100 gesperrt wurde. An diesem Donnerstag soll die Verbindung von der A 115 wieder eröffnet werden. Dafür wird die A 100 zusätzlich verengt.

Die Bauarbeiten sind dringend notwendig, so die Verwaltung. Die Asphaltschichten seien „ermüdet“, die Brückenabdichtung sei geschädigt. Eine weitere Baustelle ist 2014 zu erwarten. Dann soll die Avus zwischen der Spanischen Allee und der Landesgrenze saniert werden.