Adolf Wermuth (1855–1927) auf einer Gartenbank, vermutlich 1912. Er lebte mit Familie in einer Dienstwohnung im Schloss Buch, Sommersitz der Bürgermeister.
Foto: dpa/picture alliance

Berlin - In verrückten Zeiten, von 1912 bis 1920, war Adolf Wermuth Oberbürgermeister von Berlin. Er leistete Erstaunliches. Schon vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs milderte er die Lebensmittelkrise in der Stadt, indem er durch Rationierung eine gerechtere Verteilung der knappen Waren zwischen Reichen und Armen sicherte. Er gründete das Stadtarchiv, führte das Goldene Buch ein, organisierte Eingemeindungen, bereitete die Übernahme der Elektrizitätsgesellschaft in städtische Hände vor.

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