Berlin - Die umstrittenen Flüchtlingsunterkünfte auf dem Tempelhofer Feld können gebaut werden. Das Berliner Parlament änderte dafür am Donnerstag das Tempelhof-Gesetz, das durch einen Volksentscheid entstanden war und eine Bebauung des ehemaligen Flughafens eigentlich untersagt. In den Hangars des Flughafengebäudes und in Hallen daneben will die rot-schwarze Landesregierung bis zu 7000 Flüchtlinge unterbringen. So viele leben derzeit bundesweit in keiner anderen Unterkunft zusammen. Ebenfalls beschlossen wurde eine neue Behörde nur für Flüchtlingsfragen.

Das neue Amt soll das völlig überforderte Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) entlasten, das bisher für die Flüchtlinge zuständig ist. Es soll sich um die Erstaufnahme, Unterbringung und Registrierung kümmern. Start und Personalausstattung sind unklar.

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