Berlin - Ab dem 1. Januar 2020 soll es mehr Geld und mehr Arbeit für die Berliner Abgeordneten geben. Die Diäten für die Abgeordneten sollen von derzeit 3944 Euro monatlich auf 6250 Euro steigen. Zugleich sollen Plenar- und Ausschusssitzungen verlängert und ihre Anzahl erhöht werden. Einen entsprechenden Antrag wollen SPD, Linke, Grüne, FDP und CDU in der kommenden Woche ins Parlament einbringen. Der Entwurf liegt der Berliner Zeitung vor. Der Bund der Steuerzahler kritisierte die Pläne am Donnerstag scharf.

Zurzeit arbeitet das Abgeordnetenhaus als sogenanntes Teilzeit- oder Feierabendsparlament. Bedeutet: Die Arbeit als Parlamentarier soll nur ein Nebenjob sein. Die Aufwandsentschädigung in Form der direkten Diäten ist dementsprechend niedriger als in vielen anderen Bundesländern, deren Abgeordnete in Vollzeit arbeiten: Mit knapp 4000 Euro liegt Berlin bei den Diäten auf dem vorletzten Platz. Noch weniger erhalten mit 2907 Euro nur Abgeordnete in Hamburg, das ebenfalls ein Teilzeitparlament hat. 

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