Berlin - Eines der stabilsten Vorurteile in Architekturdebatten seit etwa 130 Jahren – also seit dem Aufstieg der modernen Massengesellschaften – ist, dass die Behausungen von Arbeitern und Armen mit schuld seien, wenn deren Bewohner radikale Parteien wählten. Sie seien eben „abgehängt“, „vergessen“, wehrten sich mit dem Stimmzettel auch gegen ästhetisch monotone, sozial und ökonomisch „vernachlässigte“ Wohnverhältnisse.

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