Berlin - Mobaraka Zaheri wohnt in Berlin, aber seit dem Siegeszug der Taliban in ihrem Heimatland Afghanistan traut sie sich auch hier seltener auf die Straße. „Es macht mir Angst, ich gehe nicht raus wie vorher“, sagt die 20 Jahre alte Abiturientin. Ständig drehe sie sich um, ob sie jemand verfolge. Zwar droht der Geflüchteten, die vor fünf Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland kam, hierzulande keine Gefahr. Aber sie hat von ihrer Tante in Kandahar gehört, dass junge Frauen dort geschlagen werden, wenn sie das Haus verlassen. Eine „traumatische Erfahrung“ nennt sie die aktuelle Situation.

Wie Mobaraka Zaheri geht es vielen Afghaninnen und Afghanen, gleichgültig ob sie seit kurzem als Flüchtlinge oder seit vielen Jahren in Berlin leben. Laut der bislang letzten Statistik von 2020 sind es etwa 14.500 Menschen.

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