Marcus Koch sorgt sich um den Betrieb, in dem er 500 Schweine hält. Die Afrikanische Schweinepest hat Brandenburg erreicht.
Foto: BLZ/Gerd Engelsmann

NeuruppinBodycount. So nennt man das Aufzählen von Todesopfern bei Katastrophen. Nichts anderes spielt sich gerade im Brandenburger Landkreis Oder-Spree ab. Eine Katastrophe ausgehend von kranken Wildschweinen, die die Seuche übers Land verteilen. Für den Schweinehalter Marcus Koch, der in seinem Familienbetrieb mit Offenstallhaltung vieles besser macht als die großen Industriehalter, geht es in diesen Tagen im wahrsten Sinne um die Wurst.

Dutzende tote Wildschweine haben die Hundestaffeln, Jäger und Drohnen mit Wärmebildkameras in der 150 Quadratkilometer großen Kernzone nahe der polnischen Grenze bei Guben bisher gefunden. Alle infiziert mit dem Virus, das die Afrikanische Schweinepest auslöst.

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