Die geplante Umbenennung von zwei Straßen und einem Platz im Afrikanischen Viertel wird zum internationalen Thema. Angehörige des Volks der Herero bemängeln gegenüber dem Senat, dass die Jury bei der Namenswahl nicht die Herero und die Nama berücksichtigt hat. Obwohl sie zwischen 1904 und 1908 im heutigen Namibia Opfer eines Völkermords durch Deutsche wurden.

In ähnlich lautenden Mails und Briefen an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und das Bezirksamt Mitte, die der Berliner Zeitung vorliegen, kritisieren Herero-Organisationen aus Namibia und den USA sowie ein Privatmann aus Namibia speziell die mögliche Umbenennung der Lüderitzstraße.

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