Berlin - Der digitale Zimmervermittler Airbnb steht in Berlin unter Druck: Zum einen fordert der Senat von nun an für alle Ferienwohnungen eine Registrierungsnummer beim Bezirksamt. Zum anderen erschien am Mittwoch eine Studie, die zeigt, dass Airbnb-Angebote die Mietpreise in die Höhe trieben: Durch jede zusätzliche Unterkunft des US-Unternehmens in Berlin stiegen demnach die Mieten in der Nachbarschaft um 13 Cent pro Quadratmeter. 

Die Studie des Deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts (DIW) belegt, dass die auf der Plattform Airbnb angeboten Unterkünfte offenbar zur Wohnungsnot in der Hauptstadt beitragen. „Dies ist vor allem auf Airbnb-Angebote zurückzuführen, die länger als 180 Tage untervermietet und so dem regulären Wohnungsmarkt entzogen werden“, erklärt Tomaso Duso, Autor der Studie beim DIW Berlin.

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