Die neue Fahrradstaffel der Polizei hat ihre ersten Einsätze hinter sich. Die Polizisten im blau-grünen Radlerdress beteiligten sich an der Schwerpunktaktion zum Schutz von Radfahrern, für die am Dienstag erste Ergebnisse vorgelegt worden sind. In der vergangenen Woche hatten Polizisten an mehreren verkehrsreichen Kreuzungen kontrolliert. Dabei achteten sie darauf, ob Autofahrer vor dem Rechtsabbiegen über die Schulter nach hinten schauen, damit sie keinem Radfahrer in die Quere kommen.

424 Fahrer wurden von der Polizei gestoppt, weil sie sich falsch verhalten hatten, hieß es am Dienstag. „In 281 Fällen waren die Verstöße so eindeutig, dass Anzeigen gefertigt werden mussten“, teilte die Polizei mit. Täglich könne „massenhaft“ beobachtet werden, dass Rechtsabbieger geradeaus fahrende Radler in Gefahr bringen. „Fast die Hälfte aller Radfahrerunfälle mit tödlichem Ausgang resultierte in den vergangenen Jahren aus Kollisionen mit Rechtsabbiegern“, hieß es. 2013 kamen in Berlin neun Radfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben, in diesem Jahr waren es bislang sieben.

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