Potsdam - Mit einem Volksbegehren will das Aktionsbündnis Agrarwende seine Forderung nach einem Stopp der Massentierhaltung in Brandenburg durchsetzen. Die Initiatoren stellen ihre Kampagne heute in Potsdam vor. Gefordert wird eine artgerechte Tierhaltung und der Stopp von weiteren Großmastanlagen für Geflügel und Schweine. Zudem soll künftig ein Tierschutzbeauftragter Missständen in landwirtschaftlichen Betrieben nachgehen.

Mit einer entsprechenden Volksinitiative war das Aktionsbündnis, das für seine Forderungen 34 000 Stimmen gesammelt hatte, an der rot-roten Regierungsmehrheit im Landtag gescheitert. Nun sollen die Forderungen im zweiten Schritt mit einem Volksbegehren durchgesetzt werden, das mindestens 80 000 Bürger unterschreiben müssten. Dem Aktionsbündnis gehören mehr als 40 Organisationen an. (dpa/bb)