BerlinBerlins früherer Landesfeuerwehrchef Albrecht Broemme, der bereits das Corona-Krankenhaus errichtete, wird nun auch die Impfzentren für die Hauptstadt aufbauen, in denen die Berliner den Corona-Impfstoff bekommen sollen, wenn dieser da ist. „Insgesamt sechs Zentren sind geplant“, sagte Broemme der Berliner Zeitung. „Anfang oder Mitte Dezember sollen sie betriebsfertig stehen. Mit Sicherheit wird eines dieser Zentren auf dem Gelände der Messe Berlin stehen.“

Die Zentren werden nicht aus Zelten oder Pavillons bestehen, es werden auch keine Containerbauten sein. „Das würde alles zu lange dauern“, so Broemme. Die Zentren müssten nach Corona-Hygienevorschriften aufgebaut werden, bräuchten ausreichende Belüftungssysteme. „Wir werden daher vorhandene Hallen in der Stadt nutzen. Allerdings kommen Turnhallen nicht infrage, die uns dankenswerter Weise schon von den Bezirken angeboten wurden“, sagt Broemme. Sie seien mit etwa 600 Quadratmetern Platz auch zu klein.

Den Auftrag zum Aufbau der Impfzentren, in denen jeweils 200 Mitarbeiter tätig sein sollen, erhielt Broemme von der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. Mit einem Mitarbeiter-Team ist der einstige Feuerwehr-Landeschef noch auf Standortsuche. Bis Mittwoch sollen sie feststehen. Neben der Messe Berlin kommen auch die Hallen der einstigen Flughäfen Tegel und Tempelhof in die engere Wahl. Wo der Corona-Impfstoff in Berlin gelagert wird, soll geheim bleiben.