Dass die Senatsbaudirektorin die Hochhausplanung für den Alexanderplatz infrage stellt, kommt wenig überraschend. Es ist die logische Konsequenz aus dem bisher fehlenden Bauwillen der meisten Investoren. Sie haben zwar offiziell in den vergangenen Jahren immer wieder verlauten lassen, am Bau der 150 Meter hohen Türme interessiert zu sein. Doch passiert ist – den US-amerikanischen Investor Hines ausgenommen – nichts.

So wurde die Idee von einem Klein-Manhattan am Alexanderplatz über viele Jahre künstlich erhalten. Doch wie es aus Eigentümerkreisen heißt, sei die „Diskussion um die Hochhäuser und die Höhe der Türme vom Wert her genauso einzuschätzen wie die um den Weiterbetrieb von Tegel“. Gemeint ist: Sie sehen für den Bau der Türme am Alex keinen Bedarf.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.