Berlin - Schon das Sommersemester war für alle Studenten und Dozenten überaus strapaziös und bildschirm-lastig. Für das deutlich längere Wintersemester war eigentlich geplant, so viel Präsenzlehre wie möglich durchzuführen. Doch durch die zweite Corona-Welle wurde im Laufe des Oktobers immer klarer, dass auch im November Präsenzveranstaltungen kein Thema sein werden – und vielleicht gilt auch für den gesamten Rest des Wintersemesters. Der Berliner Senat hat zwar Ausnahmemöglichkeiten für nicht-digitalisierbare Praxisformate eingeräumt, in der Regel wird jedoch per Laptop von zuhause gelehrt und gelernt.

Was bedeutet dieser nie da gewesene Zustand für die Berliner Studenten? Und für ihre Familien? Wie gehen sie damit um? Die Mutter eines neunzehnjährigen, der gerade sein Studium aufgenommen hat, sagt: „Es ist so schwer anzusehen, mit wie wenig Freude das erste Semester so begonnen hat: Die Immatrikulationsfeier am Bildschirm! Die Lustlosigkeit, sich in das neue Abenteuer Studium zu stürzen! Die Traurigkeit hinsichtlich der Bildung von neuen Freundschaften in einer neuen Stadt! Alles mit Zoom.“

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