Berlin - Am Donnerstag hatte Olaf Scholz noch in Frankfurt am Main vor 1000 Leuten gesprochen. Am Freitag stand dann Berlin auf dem Tourplan seiner Deutschland-Tournee. Am Nachmittag sprach er auf jenem Platz, der nach einem der SPD-Gründer benannt ist: August Bebel. Und der rote  Kanzlerkandidat konnte tatsächlich nachlegen. Laut SPD waren 1500 gekommen. In Corona-Zeiten genug, um den Platz wenigstens zur Hälfte zu füllen. Wer hätte das vor ein paar Wochen für möglich gehalten?

Doch für die SPD lief es in den vergangenen Tagen immer besser. In dem am Vormittag veröffentlichten ZDF-„Politbarometer“ machten die Sozialdemokraten drei Prozentpunkte gut und stehen mit 22 Prozent gleichauf mit CDU/CSU, die vier Prozentpunkte verloren haben und einen Tiefststand markieren. In der Kanzlerfrage kommt Scholz demnach sogar auf 49 Prozent, während CDU-Kandidat Armin Laschet der Umfrage zufolge nur noch von 17 Prozent der Wähler als Regierungschef gewünscht wird. Die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock kommt auf 16 Prozent.

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