Für alle, die den Flughafen Schönefeld weder schön noch funktional finden, ist es eine schlechte Nachricht. Doch es gibt keine Alternative: Weil der BER zu klein ist, müssen die alten Abfertigungsgebäude länger als erwartet genutzt werden. Das wurde am Freitag nach der Sitzung des Flughafen-Aufsichtsrats deutlich. Der langfristige Weiterbetrieb von Schönefeld sei ernsthaft eine Option, sagte der Berliner Flughafenkoordinator Engelbert Lütke Daldrup der Berliner Zeitung. Die Terminalbauten werden voraussichtlich weiterhin gebraucht. So äußerte sich auch Flughafenchef Karsten Mühlenfeld.
Was bislang nur als vage Idee galt, wird immer wahrscheinlicher: Der Flughafen Schönefeld (heutiges Kürzel: SXF) bleibt langfristig offen. Am Freitag bekräftigte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), dass er unverändert davon ausgehe, dass der BER 2017 zum Winterflugplan in Betrieb geht. Bisher war davon die Rede, dass der alte Flughafen dann noch fünf Jahre am Netz bleibt. Doch es ist keineswegs ausgemacht, dass SXF 2023 schließt. „Das steht nicht fest“, erklärte Mühlenfeld. „Darüber muss noch entschieden werden“ – später.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.