Berlin - Eigentlich sind es nur gut 60 Meter, auf denen gebaut wird. Trotzdem wird die Köpenicker Altstadt vom heutigen Sonnabend an für vier Wochen für den Verkehr gesperrt. Die BVG wechselt im Bereich Kirchstraße–Freiheit–Alt-Köpenick zwei Weichen aus und erneuert die Gleise. Künftig sollen dort moderne Niederflurbahnen nach Adlershof fahren. Was sich nach wenig anhört, hat riesige Auswirkungen – in der Altstadt geht faktisch nichts mehr.

Sieben Straßenbahn-Linien, vier BVG-Buslinien sowie sämtliche Autos kommen bis zum 27. November nicht durch. Für Pkw besteht zudem Park- beziehungsweise Halteverbot. Wer beispielsweise ins Rathaus Köpenick muss oder das Schloss besuchen will, sollte sich auf einen Umsteige-Marathon einrichten. Denn die Straßenbahnen enden an der Lindenstraße/Bahnhofstraße oder am Köllnischen Platz in Spindlersfeld. Von dort aus quälen sich dann Ersatzbusse durch die engen Altstadt-Straßen. Die Bahnen vom Krankenhaus Köpenick fahren in Richtung Wendenschloss.

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