Berlin - Aller Anfang ist klein. Das gilt auch für die erste grüne Welle für den Fahrradverkehr, die es in Berlin gibt. Zweimal zwei Ampeln in Schöneberg sind seit einigen Monaten so geschaltet, dass sie von Radfahrern in vielen Fällen ohne anzuhalten passiert werden können. Das ist nicht viel, doch dabei soll es nicht bleiben. Jetzt hat der Senat bekanntgegeben, wo die nächste grüne Welle für Radler entstehen könnte. In der engeren Auswahl sind Abschnitte der Wilhelmstraße, die sich durch Mitte und Kreuzberg zieht, sowie der Uhlandstraße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Das sagte Burkhard Horn, Leiter der Abteilung Verkehr.

Die Planer und Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin, die das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Projekt betreuen, haben keine leichte Aufgabe. Das weiß auch Berlins Verkehrs-Staatssekretär Christian Gaebler, der selbst Ingenieur für Verkehrswesen ist. „Grüne Wellen sind verkehrstechnisch anspruchsvoll, besonders für den Fahrradverkehr“, sagte der SPD-Politiker. Ampelschaltungen, die den Fahrradverkehr beschleunigen, seien eine besonders knifflige Angelegenheit.

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