Berlin: Trainer räumt sexuellen Missbrauch junger Sportlerinnen ein

Egidijus P. gibt vor Gericht zwölf Anklagepunkte zu, darunter den Besitz von Jugendpornos. Die jüngste Betroffene war zum Zeitpunkt der Tat 17 Jahre alt.

Der Angeklagte Egidijus P. am Donnerstag vor dem Amtsgericht Tiergarten. Er gab den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen sowie den Besitz jugendpornografischer Inhalte und Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen zu.
Der Angeklagte Egidijus P. am Donnerstag vor dem Amtsgericht Tiergarten. Er gab den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen sowie den Besitz jugendpornografischer Inhalte und Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen zu.Pressefoto Wagner

Kurz vor Beginn des Prozesses gegen Egidijus P. im Saal 456 des Amtsgerichts Tiergarten ist der Wartebereich bereits voll. Alle Sitzplätze sind besetzt, es sind viele Jurastudenten da, die aufgeregt miteinander reden; ihnen wurde am Empfang geraten, es könnte sich an diesem Donnerstag „lohnen“, hier vorbeizuschauen. Es ist ein Fall aus Berlin, der derzeit bei verschiedenen Sportarten auftaucht: Dem 42-jährigen P. wird vorgeworfen, zwischen April 2016 und Februar 2021 drei Sportlerinnen, die er im Bereich Leichtathletik trainierte, mehrfach sexuell missbraucht zu haben.

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