Nach wie vor gilt es in Berlin als Tabu, Investitionen im Bereich Immobilien zu erschweren, sagt der Stadtsoziologe Andrej Holm. Dabei sei längst nicht jedes millionenschwere Projekt von Vorteil für die Stadt, wie auch die Recherche der Berliner Zeitung zum Kudamm-Karrée illustriert. Holm, zu dessen Forschungsschwerpunkten Wohnungspolitik und Gentrifizierung zählen, hat sich intensiv mit der Frage befasst, wie sich die rapide steigende Preise auf die Struktur der Stadt auswirken.

Er ist als Berater der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus tätig und berät als Mitglied des „Begleiterkreises zum Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“ die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung erklärt er, wo genau die Ursachen für die Verdrängung von Haushalten mit kleineren Einkommen und Gewerben mit begrenzten Erträgen liegen, und weshalb der Handlungsspielraum der Politiker immer kleiner wird.

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