Einswerden mit der Natur: Die Angler lieben die so genannte blaue Stunde. In der Abenddämmerung sind Petri-Jünger, wie hier an der Oder, gerne unterwegs.
Foto: dpa

Berlin - Es gab Zeiten, da habe ich das hektische Großstadtleben geliebt. Das Berliner Leben mit seinen aufregenden Kneipen, den Clubs, seinen Theatern und den Menschen mit ihrer typischen  Schnauze. Doch diese hat inzwischen ihre Herzlichkeit verloren, vor allem, seit dem das Corona-Virus den Takt der Hauptstadt bestimmt. Die Berliner sind merklich genervter als früher. Ob  beim Einkaufen, in den S- und U-Bahnen,  selbst beim harmlosen Bummeln durch die Straßen spürt man es: Der Umgangston ist in dieser Stadt, wie auch schon hier in dieser Zeitung berichtet,  aggressiver geworden. Ein normaler Umgang miteinander scheint momentan schwer möglich zu sein. Ich merke es bei mir selbst. Schon ein Radfahrer, der auf dem Gehweg statt auf der Radweg radelt, bringt mich auf die Palme. Ein Fluch meinerseits, ein Stinkefinger als Antwort – ich will dann nur noch weg aus dieser Stadt!

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