„Es gibt ein albanisches Sprichwort: Mein Haus gehört zuerst Gott, dann meinen Gästen und dann erst mir“, sagt Angjelina Haxhija-Schwenk, 59. Ihre schulterlangen, schwarzen Locken hat sie hochgebunden, es ist warm. Ihre Stimme klingt heiser. Sie ist gerade noch einmal eingetaucht in die Vergangenheit, die Kultur ihrer Heimat Albanien, ihre Jugend in Tirana. Dort hat sie am Theater getanzt, war Krankenschwester, hat geheiratet. Dann kam für sie unerwartet ein radikaler Bruch: Ihr Mann beschloss über ihren Kopf hinweg, vor den Unruhen 1990 zu fliehen. Er warf sie – hochschwanger und mit einer Fünfjährigen an der Hand – in ein neues Leben in Deutschland, von dem sie nie geträumt hatte.

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