Ein angezündetes Auto eines AfD-Funktionärs in Neukölln, ein Säureattentat auf das Infomobil eines CDU-Kommunalpolitikers in Kaulsdorf: Das politische Klima ist rauh geworden. Deshalb benötigen immer mehr Mitglieder des Abgeordnetenhauses, des Bundestags und des Europaparlaments Polizeischutz.

Im vergangenen Jahr musste Berlins Polizei 33 Wohnungen und 26 Abgeordneten- oder Parteibüros schützen. Das ist ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu 2011, als nur 17 Wohnungen und fünf Abgeordnetenbüros Schutz benötigten. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort von Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) auf eine Anfrage der FDP hervor. Die Zahlen schnellten besonders im Jahr 2016, nach Einsetzen der Flüchtlingskrise, nach oben.

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