Berlin - Es bleibt dabei: Im Bus bitte hinten einsteigen! Obwohl die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit hohem Aufwand die meisten Busse mit Glasscheiben ausgestattet haben, die das Fahrpersonal vor Corona schützen sollen, ist der seit fast einem Jahr geschlossene Vordereinstieg für Fahrgäste weiterhin tabu. Das sagte Petra Nelken, Sprecherin des Landesunternehmens, der Berliner. Wann im Bus wieder vorn eingestiegen werden darf, sei ungewiss. Vielleicht werde es im „späten Frühling“ so weit sein, so Nelken. In BVG-Kreisen hieß es, dass die vorderen Türen erst dann wieder aufgehen, wenn Tickets im Bus bargeldlos gekauft werden können. Klar ist: Manche Busfahrer sind skeptisch, ob die Scheiben sie tatsächlich vor einer Ansteckung bewahren. „Einige Kollegen fühlen sich unwohl“, sagte Jeremy Arndt von der Gewerkschaft Verdi.

Als im vergangenen Jahr die Corona-Infektionszahlen stiegen, reagierte die BVG schnell. Seit Mitte März 2020 dürfen Fahrgäste im Bus nur noch hinten einsteigen. Die Fahrerbereiche wurden erst mit Flatterband, dann mit Folien abgetrennt.

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