Berlin - Die Rote Armee war schon da, am 27. April gingen die Kämpfe am Halleschen Tor und am Alexanderplatz los – die eigentliche Schlacht um den Berliner Stadtkern. Die Front verlief entlang des Landwehrkanals. Stalin hatte den Befehl ausgegeben, bis zum 1. Mai den Reichstag zu erobern.

Für die 12.000 Menschen, die bis in die Nacht zum 2. Mai hinein im Anhalter Bunker ausharrten, interessierten sich die Befreier der Stadt nicht. Die meisten Berliner hockten in jenen Tagen unter der Erde, auch in S- und U-Bahn-Tunneln. In den Außenbezirken richtete die sowjetische Besatzungsmacht bereits ihre Verwaltungen ein.

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