Berlin - Ein paar Kinder spielen zwischen den geradlinig gebauten Häusern der ehemaligen Zufluchtsstätte für DDR-Bürger in Marienfelde. Ein dunkelhaariger Junge kommt mit blutendem Ohr zur Tür des Gemeinschaftsraums, er ist beim Rollschuhfahren hingefallen. Sein Vater muss die Runde deshalb früher verlassen. Statt einer afghanischen Ortskraft sind acht Männer zum Interview im Übergangswohnheim Marienfelde gekommen. Sie alle wollen, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie es ihnen seit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ergeht. Sogenannte Ortskräfte sind Afghanen, die die Bundeswehr bei ihrem Einsatz, zum Beispiel als Dolmetscher oder mit Ortskenntnissen, unterstützt haben. 22 von ihnen sind hier mit ihren Familien untergebracht, eine weitere Familie trifft am Wochenende ein.

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