An der Brandenburgischen und der Joachimsthaler Straße versammelten sich rund 150 Menschen zur Gegendemonstration. Der Al-Quds-Tag, auch Jerusalemtag genannt, geht auf einen Appell des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Khomeini aus dem Jahr 1979 zurück. Er forderte damit alle Muslime auf, ihren Anspruch auf Jerusalem und Palästina zum Ausdruck zu bringen.

Zur Gegendemonstration in Berlin hatten mehrere Gruppen aufgerufen. Sie hielten Plakate hoch mit der Aufschrift „Gegen Islamismus und Antisemitismus“. Um ein Zusammentreffen der beiden Gruppen zu verhindern, war die Polizei verstärkt im Einsatz. Bis zum Nachmittag blieb es friedlich. (dpa)