Groß Briesen - Es ist eine bunte Mischung von Frauen, die sich an einem kalten Morgen im Januar trifft: Die eine arbeitet in einer Behinderteneinrichtung, die andere bei der Bundeswehr, die dritte in einem Hotel an der Rezeption; die nächste verkauft Autos, die übernächste hat mit Sprengstoffspürhunden zu tun, die sechste managt Kulturprojekte bei einer politischen Stiftung. Ob lackierte Fingernägel, dezentes Unterlippenpiercing oder bunte Wollsocken – eines haben all diese Frauen gemeinsam: Sie haben Stress, zu viel Stress. Nicht an diesem Morgen, sondern generell, vor allem bei der Arbeit. Und weil sie nicht wollen, dass die Belastung sie krank macht, sind sie nach Brandenburg gekommen, nach Groß Briesen, ein Dorf bei Bad Belzig, in dem es mehr Ponys als Einwohner gibt.

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