Berlin - Einer Frau, die in einem Bus hebräisch spricht, wird mit großer Gewalt die Mütze vom Kopf gezogen. Ein Schüler wird verprügelt, weil er Jude ist. Ein Internet-Blogger verschickt an jüdische Organisationen ein Pamphlet, in dem er den Kampf gegen Antisemitismus eine „zionistische-linke Geschäftsidee“ nennt.

Solche Vorfälle schaffen es nicht immer in die offizielle Polizeistatistik. Aber die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (Rias) sammelt sie. Laut ihrem aktuellen Bericht für die erste Hälfte dieses Jahres, den sie am Donnerstag veröffentlichte, ging die Zahl der erfassten antisemitischen Vorfälle in Berlin im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, von 578 auf 404. 

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