Berlin - Als der Reporter abends zum Görlitzer Park in Kreuzberg kommt, wird er gleich angesprochen. „Wen suchst du, einen Erik? Du willst keine Drogen?“, fragt einer der jungen Männer, die trotz Regens im Dunkeln am Parkeingang an der Falckensteinstraße stehen. Ein Polizeibus fährt vorbei, doch niemand bewegt sich.

Seit Januar 2020 gibt es eine Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE), diesen Januar feierte die Berliner Polizei das einjährige Bestehen als großen Erfolg. Die 125 Beamte starke Sondereinheit patrouilliert an Brennpunkten wie dem Alexanderplatz, Kottbusser Tor oder Görlitzer Park. Das Ergebnis: 2750 Straf-, 836 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 249 Festnahmen, meldete die Polizei im Januar. Zur Bilanz gehörten auch 10.000 beschlagnahmte Verkaufseinheiten Betäubungsmittel sowie ein „nicht messbares Mehr an Sicherheit“.

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