Mit mehr Mülleimern und Toiletten will Friedrichshain-Kreuzberg den Negativ-Folgen des Massentourismus im Kneipenkiez Simon-Dach-Straße begegnen. Einen entsprechenden Aktionsplan hatte Bürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) jüngst auf einer Veranstaltung ihrer Partei angekündigt. Den Tourismus bezeichnete sie dort als „Motor für Verdrängung“.

Die Reaktionen auf die Veranstaltung sind, gelinde gesagt, verheerend. Anwohner, die unter nächtlichem Partylärm leiden, werfen den Grünen jahrelanges Nichtstun vor. Auch Irene Börner ärgert sich. Sie wohnt seit 40 Jahren in Friedrichshain, seit 2008 betreibt sie an der Simon-Dach-Straße das Kaffeehaus Kuchenrausch. In einem Brief an Herrmann, der der Berliner Zeitung vorliegt, wirft sie der Politikerin Unaufrichtigkeit vor.

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