Jeden Dienstag gehört die Gudvanger Straße in Prenzlauer Berg den Kindern. Dann ist ein 35 Meter langes Teilstück der kleinen Straße nahe dem Humannplatz für Autos gesperrt, dafür können die vielen Kinder im Viertel den ganzen Tag auf der Straße spielen. So hatten es sich die Eltern aus der Nachbarschaft vor ein paar Jahren überlegt. Bereits im vergangenen Jahr sollte das kinderfreundliche und in Berlin bisher einmalige Projekt beginnen. Doch eine Anwohnerin wehrte sich juristisch dagegen – mit Erfolg.

Und auch die für Dienstag erneut geplante Eröffnung der temporären Spielstraße wird es nicht geben. Denn am Montagmorgen hat sich ein Anwohner gegen das Vorhaben gewehrt. Er hat beim Bezirksamt Pankow Widerspruch gegen die geplante Veranstaltung eingelegt. „Dieser Widerspruch muss jetzt erstmal bearbeitet werden“, sagt Stadtrat Torsten Kühne (CDU). Das Verfahren werde „ein paar Wochen“ in Anspruch nehmen. Sollte der Anwohner nach der Bearbeitung seines Widerspruchs auch noch Klage einreichen, dann werde das Projekt Spielstraße wohl nicht mehr vor der Sommerpause beginnen können. Die Frage ist dann, ob es jemals so eine Spielstraße geben wird.

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