Berlin - Der Getränkelieferdienst Durstexpress muss bei seiner geplanten Entlassung von mehr als 500 Mitarbeitern in Berlin eine Niederlage einstecken. Nach Informationen der Berliner Zeitung beschloss der sogenannte Massenentlassungsausschuss bei der Arbeitsagentur Berlin Süd am Montag für die Kündigungen bei Durstexpress in Berlin einstimmig eine Sperrzeitverlängerung von einem Monat. Damit bleiben die bereits gekündigten Mitarbeiter nun noch bis Ende März Angestellte von Durstexpress und werden weiter bezahlt.

Bereits in der vergangenen Woche hatte in Leipzig die dortige Arbeitsagentur das Kündigungsdatum für insgesamt 450 Mitarbeiter für unwirksam erklärt. Angesichts der Lage am Arbeitsmarkt überwiege „das öffentliche Interesse und das der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber dem der Durstexpress KG“, hieß es laut dem Internetportal Gründerszene zur Begründung. Die Mitarbeiter in Leipzig sollten dadurch mehr Zeit bekommen, um einen neuen Job zu finden. Dem Unternehmen Durstexpress könne der Aufschub „wirtschaftlich zugemutet werden“.

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