Berlin - Ziel ist, Berlins Innenstadt von einem Großteil des Autoverkehrs zu befreien. Doch die Initiatoren der geplanten Volksabstimmung, deren erste Etappe am Sonntag beginnt, müssen sich mit heftiger Kritik auseinandersetzen. „Berlin macht sich lächerlich“, sagte Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Forschungsinstituts Center Automotive Research (CAR), der Berliner Zeitung. Die Stadt würde sich selbst schaden, wenn private Autos in der City kaum noch genutzt werden dürften, warnte er. Auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition in Berlin wächst die Skepsis. „Wir können den Menschen nicht auf Dauer alles verbieten und ihr Leben verkomplizieren“, gab der SPD-Verkehrspolitiker Tino Schopf zu bedenken. Volker Krane, Vorstand für Verkehr des ADAC Berlin-Brandenburg, befürchtete ein „Bürokratiemonster“.

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