Am Freitagmittag sind die ersten Familien in das neue Asylbewerberheim in der Mühlenstraße gezogen. In dem früheren Bürohaus ist Platz für 220 Menschen, die aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak geflohen sind. Eine Gruppe von Anwohnern begrüßte die Flüchtlingsfamilien mit heißem Tee und Kuchen. „Wir heißen die Flüchtlinge willkommen“, sagt Karin Sahn vom Stadtteilzentrum Pankow.

Ein Bündnis aus etwa 90 Anwohnern unterstützt die Flüchtlinge. Geplant sind Hausaufgabenhilfen für Kinder, Deutschkurse und Begleitung bei Ämterbesuchen. Nachbarn haben Stadtpläne mit Adressen arabischer Läden entworfen. Kinderspielzeug fehlt noch. Von einer „Welle der Unterstützung“ spricht Sozialstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD).