Radfahrer auf dem neuen temporären Radfahrstreifen am Kottbusser Damm in Kreuzberg.
Foto: Volkmar Otto

Berlin - Gelbe Folie auf die Straße kleben, rotweiße Warnbaken aufstellen: Schon ist er fertig, der temporäre Radfahrstreifen, auch Pop-up-Radweg genannt. Während der Coronakrise wird auf immer mehr Straßen Platz für Radfahrer abgetrennt. Jüngstes Beispiel sind der Kottbusser Damm und die Kottbusser Straße, wo auf fast 2,4 Kilometer Länge  mehr als 300 Parkplätze entfielen. „Die letzten Jahre habe ich hier täglich Angst um mein Leben gehabt. Das ist nun vorbei!“, schreibt ein Radfahrer auf Twitter. Bald müssen die Kraftfahrer auch auf einer der am stärksten genutzten Magistralen im Osten Berlins Platz abgeben: der Frankfurter Allee.

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