Berlin. Sommer. Sonne. Zuhauseurlaub. Scheinbar ganz nah spüren wir derzeit die unbeschreiblichen 15 Millionen Grad Celsius, die im Inneren der Sonne herrschen. Dabei benötigt die Strahlung, die im Sonnenkern bei der Fusion aus Wasserstoff zu Helium freigesetzt wird, bis zu 200.000 Jahre um die Sonnenoberfläche zu erreichen. Die Sonnenoberfläche strahlt mit immerhin noch wohligen 6.000 Grad Celsius, wenn auch die Sonnenflecken, die ein Maß für die Aktivität der Sonne darstellen, bis zu 1.000 Grad Celsius kühler sind. Entgegen der allgemeinen Vorstellung befinden wir uns mit der Erde am 4. Juli auf dem mit 152.095.000 Kilometern Abstand sonnenfernsten Punkt der elliptischen Erdbahn. Die Jahreszeiten werden durch die Schräglage unserer Erdachse und dem sich damit verändernden Lichteinfall auf die Erdoberfläche verursacht und nicht durch den Abstand Sonne - Erde. Warten wir also sehnsüchtig darauf, dass unser Tagesgestirn untergeht und den kühlenden Blick auf die Planeten und Sterne freigibt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.

Weitere aktuelle Themen