Berlin - Der Kranmotor röhrt auf. Ein Ruck – und ein 70 Tonnen schweres Brückenteil schwebt durch die Luft. Am Mittwoch um kurz nach 10 Uhr wird ein weiteres Element der neuen provisorischen Spreequerung zwischen Treptow und Friedrichshain von einem Schiff aus an seinen Platz gehievt. Wie ein Puzzle aus Stahl wächst die temporäre Elsenbrücke, die ihre rissig gewordene Vorgängerin einige Jahre lang ersetzen soll, heran. „Ende dieser Woche soll die Stahlkonstruktion fertig sein“, sagt Sandro Devaud, Projektmanager bei der Senatsverkehrsverwaltung. Bis nach weiteren Arbeitsschritten die endgültige neue Elsenbrücke in Betrieb geht, werden laut Plan aber noch sieben Jahre vergehen. Jetzt wurde bekannt, dass dort auch Straßenbahnen fahren könnten. Für die Autobahn, die der Bund nebenan plant, wird die Brücke nicht genug Platz haben.

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