Die Autobahn A100 (hier in Wilmersdorf) gehört zu den am stärksten befahrenen Bundesfernstraßen in Deutschland. In weniger als vier Jahren soll sie über Neukölln hinaus bis nach Treptow führen.
Foto: imago/Joko

Berlin - Die Erwartungen sind düster. „Wir werden ein Verkehrschaos ohnegleichen bekommen“, befürchtete Bernd Kalweit, der an der Straße Am Treptower Park lebte. „Die Wohnviertel werden mit Autos überschwemmt“, sagte Harald Moritz, seit vielen Jahren Grünen-Abgeordneter in Treptow-Köpenick.  Nicht mal vier Jahre noch, dann wird die Autobahn A100 mitten in Treptow enden – und viele tausend Kraftfahrer pro Tag werden dann versuchen, von dort weiterzukommen. Doch die Elsenbrücke, die nach früheren Planungen einen Großteil des Verkehrs aufnehmen soll, wird bis 2028 eine Baustelle sein. Nun lässt der Senat prüfen, ob sich das drohende Chaos abwenden ließe – und wie das möglich wäre. Eine Idee lautet: Auf der Autobahn könnten bis 2028 Fahrstreifen gesperrt werden.

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