Schulleiterin Simone Schützmann hat die Ergebnisse auf ihrem Schreibtisch liegen. Ihre Sportlehrer haben sie wie jedes Jahr handschriftlich auf einem Blatt Papier eingetragen. 47 Kinder aus der 3. Klasse nahmen demzufolge am Schwimmunterricht teil. Erklärtes Unterrichtsziel der Bildungsverwaltung ist es, dass am Ende alle schwimmen können. Doch das ist nicht der Fall. Zwar haben elf Drittklässler der Neuköllner Konrad-Agahd-Grundschule das Bronze-Schwimmabzeichen geschafft, drei sogar Silber. Nur diese Schüler können jedoch als sichere Schwimmer gelten. Denn sie sind 200 oder gar 400 Meter am Stück geschwommen.

Doch 33 Schüler gelten als unsicher im Wasser. „20 haben immerhin das Seepferdchen geschafft“, sagt die Schulleiterin Simone Schützmann. Sie sind vom Beckenrand gesprungen, haben einen Gegenstand aus schultertiefem Wasser heraufgeholt. Und sie konnten eine 25-Meter-Bahn schwimmen – aber das oft mit viel Mühe. „13 unserer Kinder sind leider komplette Nichtschwimmer geblieben“, fasst Simone Schützmann zusammen.

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