Berlin - Die Zerstörungen sind gewaltig, als am 8. Mai 1945 die Waffen endlich schweigen. Berlin ist eine Trümmerwüste, vor allem die Innenstadt ist komplett kaputt. Trotzdem – Berlin ist nicht tot, die Infrastruktur funktioniert nach wie vor. Nur Tage nach der Kapitulation fahren schon wieder die ersten Straßenbahnen, der S-Bahn-Verkehr wird aufgenommen, es gibt Wasser und stundenweise auch Strom.

Aber in der Stadt liegen Trümmer in gewaltigen Mengen – geschätzt sind das zwischen 70 und 90 Millionen Kubikmeter. Vor allem Wohnhäuser sind bei den alliierten Luftangriffen und den schweren Kämpfen zerstört worden. Von 1,5 Millionen Wohnungen sind zu Kriegsende nur noch 370.000 sofort wieder bewohnbar. 500.000 Wohnungen sind total zerstört, rund 100.000 gelten als schwer beschädigt. Ihre Trümmer müssen beseitigt werden. Rund 245.000 Gebäude gibt es in der Stadt. Von ihnen sind 27.700 total kaputt (11,3 Prozent) und 20.100 (8,2 Prozent) so schwer getroffen, dass ein Wiederaufbau nicht mehr in Frage kommt.

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