Berlin - Schrecksekunde am Samstagabend für die 1600 Besucher und Besucherinnen eines Gospel-Konzertes im Berliner Dom: In dem Kirchbau auf der Museumsinsel in Mitte war ein Feuer ausgebrochen, offenbar im Seitenflügel des Gebäudes. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Insgesamt waren 13 Einsatzwagen vor Ort.

Noch als die Vorband spielte, der wurde der Alarm ausgelöst. Die Konzertgäste mussten in den angrenzenden Lustgarten in Sicherheit gebracht werden. Außerdem wurde die Karl-Liebknecht-Straße ab der Spandauer Straße in Richtung Unter den Linden gesperrt. Davon war auch der öffentliche Nahverkehr betroffen.

Das Feuer wurde durch einen technischen Defekt am Antriebsmotor einer Aufzugsanlage ausgelöst. Es gab einen Brandgeruch und Rauchentwicklung. Die Feuerwehr hatte die Situation schnell unter Kontrolle, niemand wurde verletzt. Nachdem sich die Lage beruhigt hatte, konnte das Konzert nach eineinhalb Stunden gegen 22 Uhr doch wie geplant fortgesetzt werden. (BLZ)