Ganz schön groß, so ein Hubschrauber, so ein Super-Puma. Das ist der erste Eindruck. Drei riesige Maschinen kreisen an diesem Donnerstagvormittag, 10.25 Uhr, über dem Olympiastadion, fliegen nach Süden, unterwegs zum zugeschneiten Maifeld auf der Westseite. Sie kommen näher, kommen runter. Jetzt schnell. Etwa ein Dutzend Journalisten hasten zum Feld, mit Fotokameras und Schreibblöcken. Die Bundespolizei hat uns eingeladen. Wir sollen (und wollen) sehen und dokumentieren, wie die Hubschrauber landen, dann die etwa 70 Bundespolizisten an Bord aussteigen und dann im Laufschritt zum S-Bahnhof Olympiastadion.

Dort werden sie schon von Kollegen erwartet. Sie sollen mithelfen, Fußballrowdys aus einer S-Bahn festzunehmen. Die Rowdys sind Rowdy-Darsteller, alles ebenfalls Polizisten. Ist ja eine Übung. Die Polizei will vorführen, wie schnell und effektiv sie Gewalt eindämmen kann, dass sie keinen Aufwand scheut, um dafür zu sorgen, dass auch große Sportveranstaltungen mit zehntausenden Besuchern friedlich ablaufen. Hertha hat keine größeren Probleme mit Gewalt unter der Anhängerschaft, zumindest nicht bei den Heimspielen. Aber falls sich das ändert, dann ist sind die Sicherheitskräfte vorbereitet. Das soll das Thema sein an diesem Tag. Eigentlich.

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