Berlin - In Berlin werden immer mehr Wohnhäuser aus Holz errichtet. Während im Jahr 2017 noch 147 Wohngebäude überwiegend aus Holz gebaut wurden, waren es im Jahr 2020 schon 170 Häuser. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf eine Anfrage des Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg (Linke) hervor. Der Anteil der Holzhäuser erhöhte sich damit von 7,57 Prozent im Jahr 2017 auf 10,7 Prozent im Jahr 2020. Mit 395 Gebäuden wurden die meisten Neubauten im vergangenen Jahr überwiegend aus Kalksandstein errichtet, was einem Anteil von knapp 25 Prozent entspricht. Mit geringem Abstand folgen Gebäude aus Porenbeton (392) und aus Stahlbeton (383). Dahinter rangieren Neubauten aus Ziegeln (183).

Öl spielt kaum noch eine Rolle

Die vorwiegend verwendete Energie für die Heizung in den Wohngebäuden ist weiterhin Gas, das bei 34,3 Prozent der im Jahr 2020 neu errichteten Häuser zum Einsatz kommt. Dahinter folgt Fernwärme, die bei knapp 29 Prozent der neu errichteten Wohnhäuser genutzt wird. Auf die Umweltthermie, bei der Luft oder Wasser die Wärme entzogen wird, entfällt ein Anteil von gut 25 Prozent. Öl spielt dagegen kaum noch eine Rolle. Weniger als ein Prozent der im Jahr 2020 errichteten Wohngebäude werden noch mit Öl beheizt.