Berlin - „Mit Keller geht’s in den Keller“, so kündigte neulich der Moderator eines TV-Mittagsmagazins einen Beitrag über den inzwischen zurückgetretenen Fußball-Präsidenten Fritz Keller an. Etwas später hieß es: „Vor uns stand die Frage: Machen wir’s kurz oder reden wir über Sebastian Kurz?“ Da ging es um den österreichischen Kanzler. Was der Anlass war, weiß ich nicht mehr. Aber ich habe mich gewundert, wie konsequent man in dieser Sendung das journalistische Grundprinzip „Keine Witze über Namen!“ verletzte.

Für seinen Namen kann ja niemand was. Und es ist auch sehr billig, sich zu amüsieren, dass zum Beispiel der englische Fußballer Danny Drinkwater wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht gestanden hat. Oder dass eine Wirtin Frau Trinkaus heißt, ein Hautarzt Herr Dr. Pickel oder ein Bademeister Herr Spanner.

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