Berlin/ Tel Aviv  - Mein Sohn Raphael wird bald Neun. Er ist ein kluger Bursche. Wirklich. Aber er ist auch frech. Und wie. Er liebt es mich auszulachen, wenn ich etwas auf Hebräisch nicht verstehe. Anfangs hat es ihn verwundert, dass er mir, seinem Vater, bestimmte Wörter erklären muss, die er im Unterricht durchnimmt, statt dass ich sie ihm erkläre. Doch er ist wie gesagt auch klug und versteht sehr wohl, warum es so ist wie es ist. Papa ist in seinen Augen nämlich kein richtiger Israeli, sondern eher ein Deutscher. Und deshalb kann er nun mal nicht alles auf Hebräisch wissen, wie er, ein achtjähriger Junge, der bald in die vierte Klasse aufsteigen wird.

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