Berlin - Der Stein ist eine Sensation. Mit dem Spielstein, der aus dem Geweihende eines Rothirschen gefertigt wurde, haben Ur-Berliner möglicherweise Backgammon gespielt. Der Stein ist groß, er hat immerhin einen Durchmesser von 4,5 Zentimetern. Und er zeigt ein Vogelmotiv. „Vielleicht soll es eine Großtrappe darstellen“, sagt Jörg Schümann. Der Archäologe gräbt seit dem Herbst vergangenen Jahres mit seinen zwölf Kollegen an der Breiten Straße in Mitte nach den Ursprüngen von Berlin und Cölln. Den Auftrag hat er vom Landesdenkmalamt. Stolz erzählt Schümann, dass der Spielstein auf die Zeit um 1200 datiert werden kann. Also auf eine Zeit vor der offiziellen Stadtgründung Berlins im Jahr 1237.

Würfel, Tonkrüge und Medizin

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