Alles begann verheißungsvoll. Im Jahr 1980 zogen Bao Bao und Tjen Tjen in den Zoologischen Garten. Zwei tollende junge Pandabären, ein Männchen und ein Weibchen, dazu bestimmt, den Berlinern putzigen Panda-Nachwuchs zu schenken. In Bonn regierte damals Helmut Schmidt, in Peking Hua Guofeng, der die Tiere als Staatsgeschenk nach Deutschland schickte. Die West-Berliner standen in Scharen vor dem Gehege, sie waren verliebt. Bao Bao und Tjen Tjen waren es nicht. Auf Pandabären-Nachwuchs warteten die gespannten Zoobesucher vergebens.

Bao Bao kam in den Ruf eines stadtbekannten Sexmuffels. Nachdem Tjen Tjen schon 1984 an einer Infektion gestorben war, reiste er bis nach London, wo er sich mit einem Weibchen paaren sollte. Statt seinen Mann zu stehen, biss er seiner Partnerin ein Ohr ab. Als er zurück in Berlin war, schickte China eine neue Bärin als Leihgabe. Sie hieß Yan Yan. Zu Deutsch: die Schöne. Doch auch diesmal funkte es nicht. Immer noch kein Nachwuchs. Ein Drama.

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